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Timmy, auf den Franzosen Treffen auch liebevoll der Ausserirdische genannt, kam 2003 zu uns.Wie kommt man zu einem Schäferhund, wenn man doch den frz. Hirtenhunden verfallen ist. Ganz einfach man schickt seinen Mann ins Tierheim um dort Futter und ein paar Spielsachen abzugeben und bei der Gelegenheit schaut (M)man(n) sich natürlich gleich mal um was den so an Hunden da ist und dann sitzt er da, der ca. 9 oder 10 Monate alte kleine Kerl mit seinem treuen Blick. Das war Liebe auf den ersten Blick. Um mehr über den kleinen Kerl zu erfahren, besuchte Kalle ihn noch zweimal und ging mit ihm spazieren. Jedoch schon beim zweiten Besuch war klar, der nächste Spaziergang endet für Timmy nicht mehr im Tierheim. So kamen wir zu einem sehr liebevollen, verschmusten, temperamentvollen, freundlichem und immer hungrigen Schäferhund. Natürlich arbeiten wir auch mit Timmy auf dem Hundeplatz und es ist schon ein Unterschied zu den Franzosenmädels. Er möchte auf jeden Fall immer alles richtig machen und ist sich daher durch seine Hippeliege Art oft selbst im Weg. Mittlerweile habe ich es geschafft dass er mich beim Schutzdienst nicht mehr über den Platz zieht und auch die Unterordnung klappt super. Nur das Fährten ist noch etwas schwierig, da Timmy davon überzeugt ist eine Fährte sollte in wenigen Sekunden beendet sein und mich nach Aussage der Anderen dabei wie ein Handtuch hinter sich herzieht. Aber wir arbeiten daran. Ansonsten ist er ein liebenswerter Kerl und der Hahn im Korb der sehr gut auf seine Mädels aufpasst. Nur wenn es ums fressen geht, vergisst er alles andere. Wir hatten noch nie einen Hund der so schön singen kann, wenn es darum geht die Futterbereitung zu beschleunigen.
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